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Tankkarten als Potentialträger zur Effizienzsteigerung von Speditionen

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Die bundesdeutschen Straßenverkehrsgenossenschafte (SVGen), sowie der Mineralölkonzern Total bilden seit Septemberbeginn einen Kooperationsverbund. Inhalt dieses Zusammenschlusses ist die neue Tankkarte, die SVG/Total Card, die von allen der rund 8.000 Mitgliedsunternehmen sowie Kunden der SVGen genutzt werden kann.

Leistungsumfang
Die SVG/Total Card ist viel mehr als eine Tankkarte. Die bargelose Bezahlung der Tankrechnung ist dabei lediglich der Grundsockel neben dem die Gemeinschaftskarte auch zur Zahlung von Gebühren für Maut und Tunnelnutzung, der internationalen Reparatur- und Pannendienste, sowie der ausländische Mehrwert- und Mineralölsteuerrückerstattung eingesetzt werden kann. Besonders hervorzuheben ist die Vorteilhaftigkeit für die LKW-Fahrer europaweit agierender Speditionen. Da die SVG/Total Card innerhalb der EU an 3.000 Tankstellen akzeptiert wird an denen auch LKW aufgetankt werden können, dürfte hierdurch sowohl für Spediteur als auch Fahrer ein zeitliches und monetäres Einsparpotential vorhanden sein.

Der europaweite, bargeldlose Bezahlservice
Die Gemeinschaftskarte ist international in 16 Ländern der EU einsetzbar. Insgesamt wird sie an rund 13.000 Tankstellen akzeptiert, wobei darunter alleine 2.150 Stationen in Deutschland positioniert sind. Die Akzeptanzstellen gehören dabei dem Konzern Total, sowie deren Partnern Avia und Westfalen an. Damit ist die Marktabdeckung für die partizipierenden Unternehmen gesichert und es kann mit viel Zeitersparnis getankt werden.

Sicherheit durch Technik
Da die SVG/Total Card sehr neu ist, wurde sie auch auf Basis höchster Sicherheitsstandards entwickelt. Durch einen PIN-Code, Online-Autorisierung sowie eine vollautomatisierte Transaktionsüberwachung wird versucht unbefugten Zugriff auf die Karte zu verhindern. Das interne System selbst ist geschlossen, sodass hier ebenfalls kein Zugriff von außen stattfinden kann.

Aral als starker Kontrahent
Die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht, weshalb der Mineralölriese BP mit seiner Tochter Aral eine ähnliche Karte für den Fuhrparkservice auf dem Markt hat. Das Angebot richtet sich dabei auch in erster Linie an Spediteure, die ihren Fuhrpark effizienter gestalten wollen. Neben den Leistungen, die die SVG/Total Card bietet setzt Aral dabei auf Kombination von Straßen- und Schienenverkehr, sodass verschiedene Strecken günstiger zurückgelegt werden. Additiv wurde dem Angebot auch ein Führerscheincheck hinzugefügt, sodass der Spediteur bei Notwendigkeit den Fahrer auffordern kann, an einer von 2.500 Aral-Tankstellen seine Fahrerlaubnis einzulesen. Mit europaweit 7.000 LKW Anlaufstellen ist damit Aral sogar besser aufgestellt als Total und stellt somit ein ernsthafter Konkurrent dar. Auf aralcardtruck.de können sich Interessenten bzgl. der Aral Card informieren.

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